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Arbeitsweise der Biofilter
Abbaukapazitäten für Biofilter
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Filtertyp |
Bestellnummer |
Abbaukapazität |
Kanalschachtbiofilter Typ II
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2001 |
bis ca. 7,00m³/h |
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Kanalschachtbiofilter Typ II S |
2102 |
bis ca. 10,00m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
100/ FH* 250 |
3000 |
bis ca. 0,75m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
150/ FH* 250 |
3001 |
bis ca. 1,75m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
200/ FH* 250 |
3002 |
bis ca. 3,10m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
250/ FH* 500 |
3003 |
bis ca. 10,00m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
250/ FH* 900 |
3004 |
bis ca. 17,50m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
350/ FH* 500 BMS S |
6001 |
bis ca. 19,30m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
350/ FH* 900 BMS S |
6001 |
bis ca. 34,50m³/h |
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Rohrbiofilter DN*
400/ FH* 900 BMS S |
6001 |
bis ca. 45,20m³/h |
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Rohrbiofilterpatrone DN* 150/ FH* 200 |
3004 |
bis ca. 1,20m³/h |
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Biofiltermodulsystem BMS S |
6000 |
bis ca. 50,00m³/h |
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Biofiltermodulsystem BMS M |
6006 |
bis ca. 150,00m³/h |
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Biofiltermodulsystem BMS L |
6000 |
bis ca. 500,00m³/h |
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Biofiltermodulsystem BMS XL |
6007 / 6008 |
bis ca. 1.500,00m³/h |
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DN* =
Rohrnennweite FH* = Filterpackungshöhe |
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Filter für höhere
Abbaukapazitäten auf Anfrage lieferbar |
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Wirksamkeit der der neuen Biofilter 2010 auf reinem Papier-Reststoff
aus der Papierherstellung ohne jede Verunreinigung liegt laut
Untersuchung der UNI bei 99%, die Standzeit ist 5-7 Jahre. Durch grössere Körnung wurde die Durchströmbarkeit deutlich erhöht (besser
als A-Kohle).
Das im Kanalschachtbiofilter eingesetzte Granulat ist, durch die
Granulierung von Papierresten und einer rauen poröse Oberfläche ein
ausgezeichneter Träger für die Mikroorganismen.
Im Filter befindet sich eine leicht austauschbare Filterpatrone die
mit diesem Granulat gefüllt ist. Die in dem Schacht aufsteigenden
Gase müssen durch diese Patrone hindurch. Dabei werden Geruchs- und
Schadstoffe durch die, auf dem Granulat angesiedelten
Mikroorganismen Absorbiert, und vermeiden dadurch
Geruchsbelästigungen in der Umgebung.
Die VDI 3477 "Biofilter" belegt eindeutig, das Schwefelwasserstoff
in Biofiltern gut abbaubar ist.
Ausgeführte Anlagen mit herkömmlichen Filtermaterialien wurden mit
Volumenbelastungen von 5 - 255m³
Abluft/(h*m³ Filtermaterial) benannt. Dabei konnten bei Belastungen
von 80 - 7000
mgH2S/m³
Abluft Abbauleistungen von 88 - 99% erreicht werden.

Untersuchungen, an der Uni Rostock, unseres Biofiltergranulats im
Vergleich zu herkömmlichen Filtermaterialien zeigten, dass das
Granulat wesentlich höher belastbar ist. Im Vergleich wurde unser
Granulat, Rindenmulch und Heidekraut untersucht. Dabei wurden die
Versuchsfilter mit jeweils 100 m³ Abluft/(h*m³ Filtermaterial) bei
einer H2S-Konzentration von im Mittel 200 ppm beaufschlagt. Als
Ergebnis konnte in den Filtern mit Rindenmulch und Heidekraut eine
Abbauleistung von ca. 50% erzielt werden. Das Filter mit dem
Granulat hingegen zeigte Abbaugrade von 100%. Begründet wurde dieses
Ergebnis mit den optimalen Durchströmungs- und Wasser-
speichereigenschaften des Granulats, sowie mit der wesentlich
besseren Nährstoffversorgung der Organismen. Zusätzlicher positiver
Effekt war eine gute Pufferung der Filtersauerung durch
Reaktionsprodukte.
Eigene Untersuchungen belegen, dass
Schwefelwasserstoffkonzentrationen bis ca. 1000 ppm in Biofiltern
gut umsetzbar sind. Im Bereich von 1000 bis 2500 ppm gingen die
Abbauraten zurück und bei mehr als 2500 ppm konnte kein
signifikanter Umsatz mehr festgestellt werden. Im Bereich von
Belastungen zwischen 200 und 500 ppm findet ein sehr guter und
zügiger Abbau von Schwefelwasserstoff durch Mikrobiologie statt.
Wichtig für die Umsetzung ist eine optimale Sauerstoffversorgung, da
die mikrobiologische Oxidation von H2S eine hohe Sauerstoffzehrung
bewirkt.
Diese Laboruntersuchungen wurden auch in praktischen Versuchen
bestätigt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten durchgeführte
Versuche an 7 passiv durchströmten Biofiltern zeigten, dass bei
Rohgaskonzentrationen von 300 - 900 ppm Schwefelwasserstoff ein
Abbaugrad von 89 - 100% erreicht wurde. Strömungsuntersuchungen an
den 7 Filtern belegten dabei, dass die Biofilter einer
Volumenbelastung von ca. 75 - 185 m³
Abluft/(h*m³ Filtermaterial) ausgesetzt waren. Als problematisch für
einen kontinuierlich hohen Abbaugrad stellten sich die starken
Konzentrationsschwankungen (Lastspitzen) dar.

Das Granulat auf
der Basis von recyceltem Altpapier sichert durch seine kugelförmige
Kornstruktur sehr gute Durchströmungsverhältnisse und dadurch
geringe Filter- widerstände im Verhältnis zu herkömmlichen
Filtermaterialien. Die hervorragenden Eigenschaften des Materials
ermöglichen wesentlich höhere Belastungszahlen (Filtervolumenbelastung, Filterflächenbelastung ) als herkömmliche
Filtermaterialien, was wiederum geringere Baugrößen des Biofilters
ermöglicht. Auf das Biofiltergranulat wird eine Garantie von 2
Jahren gegeben. Die durchschnittliche Standzeit des Materials ist in
Abhängigkeit von Art und Höhe der Belastung mit 4 bis 7 Jahren
anzusetzen. Das Granulat wird seit nunmehr fünf Jahren erfolgreich
für die Geruchsbeseitigung aus industriellen Anlagen eingesetzt und
hat auch in Anlagen unter extremen Wüstenbedingungen ( Vereinigte
Arabische Emirate ) durchgeführte Tests erfolgreich bestanden.
Kenndaten im
Überblick :
-
Partikeldurchmesser 2 - 10mm
- Schüttdichte
390 - 410 kg/m3
- Standzeiten
belastungsabhängig
 
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